Jobangebot
Auch mein dritter Besuch im Izakaya blieb nicht ohne Früchte. Als ich erwähnte, dass ich bald Sommerferien haben würde und für diese Zeit gegebenenfalls nach einem Job suchen würde, sprach mich jemand mit dem Spitznamen „Don“ an und meinte, er könne mir vermutlich einige Putzjobs auf Tagesbasis anbieten. Etwas sketchy, womöglich – aber dennoch eine tolle Geste. Auch hier tauschte ich also Kontaktdaten aus und bat ihn, mich zu kontaktieren, falls sich etwas ergeben sollte.
Bekannte in der ganzen Einkaufsstraße
In der dritten Woche meines Aufenthalts besuchte ich erneut das Ramen-Restaurant, in dem ich bereits an meinem ersten Tag essen gewesen war. Dort fragte mich der Besitzer plötzlich, ob ich einen gewissen Itou-san kenne. Der Name kam mir zwar zunächst bekannt vor, allerdings hatte ich in der Zwischenzeit so viele Leute kennengelernt, dass ich mir nicht mehr sicher war, um wen genau es sich handelte. Daraufhin zeigte er mir das Instagram-Profil des Herrn, mit dem ich ein Foto gemacht und Karaoke gesungen hatte. Er erzählte mir, dass auch Itou-san regelmäßig bei ihm zu Gast sei und die beiden sich kurz über mich unterhalten hätten.
Scheinbar kann man durch regelmäßige Besuche in Restaurants und Izakayas in der Nähe einen recht guten lokalen Bekanntheitsgrad erreichen.