O-Matsuri Exploration in Osaka

In meiner zweiten Woche wurde es Zeit, mal raus aus Kobe zu kommen und Osaka zu erkunden. Über Meetup fand ich eine geführte Tour mit dem Ziel, Kontakte zu knüpfen und Einblicke in die Stadt zu gewinnen.

Von Kobe aus dauert es etwa 45 Minuten mit dem Zug nach Osaka.

Das Meetup war durchmischt mit japanischen und internationalen Teilnehmern. Wir wurden durch kleine Gassen geführt und erfuhren dabei Spannendes über einzelne Gebäude und Tempel. Mit allen Teilnehmern kam ich leicht ins Gespräch. Dabei unterhielten wir uns sowohl auf Japanisch als auch auf Englisch.

Zum Abschluss gingen wir, für mich ein erstes Mal, auf ein traditionelles japanisches Festival (Matsuri), das auf dem Gelände eines Tempels stattfand. Die Atmosphäre war unglaublich lebhaft. Überall wuselten Leute herum; es gab Musik und traditionellen Tanz zwischen leuchtenden Laternen sowie diverse Stände, an denen man Snacks kaufen oder kleine Spiele wie Shateki spielen konnte. Neben Familien waren hier vor allem Jugendliche in Grüppchen unterwegs, hatten Spaß und trugen so zur lebhaften Atmosphäre bei. Das Meetup löste sich zwar auf dem Festival auf, allerdings blieb ich mit einem Teil der Teilnehmer noch dort um gemeinsam Kakigōri zu essen – eine Art Shaved Ice mit Sirup.

Somit war meine erste Matsuri-Erfahrung ein voller Erfolg und ich kann nur meine vollste Empfehlung aussprechen.

NICE TO KNOW: Wie auch im Titel zu sehen, erscheint das Wort Matsuri häufig mit der Vorsilbe o-. Dabei handelt es sich um eine japanische Höflichkeitsform, die dem Ausdruck mehr Wertschätzung und einen höflicheren Klang verleiht.